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Kokerei stellt Kraftwerkspläne zurück

Das mit der Steag GmbH geplante Gemeinschaftskraftwerk in Bottrop wird nicht weiterverfolgt

Pressemitteilung ArcelorMittal, 14. November 2019

Durch die aktuell sehr schwierige wirtschaftliche Situation auf dem Stahlmarkt hat ArcelorMittal entschieden, die Produktion an den Standorten Bremen und Bottrop zu reduzieren.

Das mit der Steag GmbH geplante Gemeinschaftskraftwerk in Bottrop wird nicht weiterverfolgt. Es wird mit Hochdruck an alternativen Strategien gearbeitet, um die Gasverwertung langfristig zu sichern. Die Entwicklung von Zukunftskonzepten wird fortgeführt.

Neben der Produktion von Koks können Nebenprodukte, wie hochwertiger Wasserstoff, für die Verwertung und Forschung in der Industrie eingesetzt werden. Die Stahlindustrie vermisst klare politische Signale. Es gibt bis heute keine wirksamen Handelsschutzmaßnahmen gegen Stahleinfuhren aus Ländern außerhalb der EU.

ArcelorMittal fordert eine Klimaschutzabgabe auf Importe, in vergleichbarem Maße, wie für die europäische Produktion, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Für einen erfolgreichen Strukturwandel in der deutschen Stahlindustrie ist die Unterstützung der Politik notwendig.

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