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© Stadt Bottrop

Auftakt zum Fußverkehrs-Check war gut besucht

Um den Anteil von Fußgängern am Gesamtverkehr zu erhöhen, soll sich zunächst auf die Innenstadt konzentriert werden. Bei der Veranstaltung wurden auch zwei Teststrecken festgelegt.

Die Stadt Bottrop will den Fußverkehr unter die Lupe nehmen. Dazu fiel mit einem Auftaktworkshop am 5. November der Startschuss. Im Rahmen des Projekts "Fußverkehrs-Check" sind alle Bottroper eingeladen, gemeinsam mit Stadtverwaltung, Politik und Verbänden die Belange der Fußgänger zu diskutieren: Welche Probleme gibt es, wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen, wo fehlt Platz, vielleicht wegen des hohen Parkdrucks, wo könnte ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen, wo fehlt eine Ampel?

Beim mit etwa 50 Teilnehmern gut besuchten Workshop in der Mensa des Josef Albers Gymnasiums erläuterte der städtische Technische Beigeordnete Klaus Müller die Ausgangssituation: "Der Fußgängeranteil an der Fortbewegung liegt in Bottrop derzeit bei bei 18 Prozent und diese Quote wollen wir erhöhen." Der Bundesdurchschnitt liege bei 22 Prozent, während 10 Prozent den ÖPNV, 11 Prozent das Fahrrad und 57 Prozent das Auto nutzen. "Zielwert für den Fußgängerverkehr in Bottrop ist nach unseren Vorstellungen 25 Prozent", so Müller.

Am Workshop teilgenommen hatten Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums, der Marie-Curie-Realschule und des Josef Albers Gymnasiums sowie Senioren. Sie wurden aufgefordert, im Projekt mitzumachen und so zu einer besseren Akzeptanz des Zufußgehens gerade auf kurzen Strecken in Bottrop beizutragen. Zur Veranstaltung gekommen waren auch Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, der Polizei, der Verkehrswacht und der Politik.

Zwei Begehungen in der Innenstadt

Die "Fußverkehrs-Checks" sollen den Auftakt für die Fußverkehrsförderung in Bottrop darstellen. Dabei konzentriert sich das Projekt zunächst auf die Fußwegeverbindungen in der Innenstadt. Um eine möglichst große Spannbreite der Ansprüche verschiedener Nutzergruppen abbilden zu können, sollen insbesondere Jugendliche und Senioren angesprochen und zum Mitmachen aufgefordert werden.

Geplant sind zwei Begehungen, bei denen vor Ort die Situation der Fußgängerinnen und Fußgänger analysiert wird. Beim Auftaktworkshop wurden thematische und räumliche Schwerpunkte der Fußverkehrs-Checks diskutiert sowie die zwei Begehungen vorbereitet: Sie finden am 10. Dezember mit Jugendlichen und am 11. Dezember mit Senioren statt. Die Nachbereitung der Begehungen sowie die Erörterung von Lösungsansätzen sowie möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Fußverkehrssituation finden schließlich im Rahmen eines Abschlussworkshops statt, der voraussichtlich im Februar 2020 stattfinden wird.

Hintergrund

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt in diesem Jahr zehn Mitgliedskommunen in NRW bei der Fußverkehrsförderung. Bei den Fußverkehrs-Checks beleuchten unterschiedliche Akteure den Fußverkehr aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Fußverkehrs-Checks NRW 2019 werden vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. In der Umsetzung des Fußverkehrs-Checks wird die Stadt Bottrop vom Fachbüro VIA eG (Köln) unterstützt.

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