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© Unsplash License, Luke Besley

Stadt Bottrop investiert 72 Millionen Euro in den Straßenbau

In Bottrop wird in den kommenden Monaten kräftig gebaut und saniert und zwar in das Straßen- und Kanalnetz. Insgesamt 35 Maßnahmen sind in der Umsetzung oder kurz vor dem Start - darunter auch Verkehrserschließungen von Gewerbegebieten.

© Stadt BottropHier wird in den kommenden Monaten gebaut.

Die Stadt Bottrop investiert in ihre Infrastruktur. Mehr als 72 Millionen Euro fließen in den Straßenbau und in die Sanierung von Abwasserkanälen. Für die Anwohner bedeutet dies zeitweilig eine Einschränkung in ihrem Wohnbereich, dafür aber auch eine Verbesserung des Wohnumfelds nach der Fertigstellung. Für die Gesamtstadt ist jede Investition in neue Straßen und Kanäle eine Stärkung des Standorts. Geplant ist, nicht alle, aber die meisten der 35 Einzelmaßnahmen im Laufe des kommenden Jahres abschließen zu können. (Ein Überblick findet sich im Download unten auf diese Seite.)

investieren in einer Größenordnung, die es so im Tiefbaubereich noch nicht gegeben hat

"Wir investieren in einer Größenordnung, die es so im Tiefbaubereich noch nicht gegeben habe", sagt Oberbürgermeister Bernd Tischler bei der öffentlichen Vorstellung der Pläne. Allerdings, so der OB, zeige dies auch die strukturellen Probleme der Städte, gerade in unserer Region auf. "Über Jahre standen den Kommunen zu wenig Mittel zur Verfügung, um die Infrastruktur in Schuss zu halten. Durch Mittel von Bund und Land, seien erst jetzt Städte wie Bottrop in der Lage zu investieren. "Wir haben die Chancen hier ein Stückchen aufzuholen."

Zum Jahreswechsel konnten im Fachbereich Tiefbau weitere Ingenieure für Planung und Bauleitung eingestellt werden, um alle im Haushaltsplan aufgenommenen Maßnahmen zeitnah und zeitgerecht umsetzen zu können. Auch dadurch, nach so kurzer Zeit, kann festgestellt werden, dass der Bauboom bei städtischen Maßnahmen sich noch verstärkt hat. Bereits einige Projekte konnten fertig gestellt werden, wie die Kanalbauarbeiten auf der Prosperstraße, die Fußgängerzone Gladbecker Straße und der Endausbau Tappenhof. Während diese Baustellen abgeräumt sind, wurden andere fertig geplant, befinden sich bereits in der Ausführung oder stehen kurz davor.

Im Bau befinden sich derzeit bekannte Projekte wie die Schneiderstraße in Grafenwald, die Freiherr-vom-Stein-Straße und Ebel, wo die gesamte Kanalisation im Stadtteil erneuert wird. Wichtigste Projekte in den kommenden Monaten werden die Erschließungen der Gewerbegebiete Pinntal in Kirchhellen und Brandenheide in Grafenwald sein und die Kanalsanierung auf der Horster Straße. Daneben gibt es zahlreiche kleinere und Mittlere Bauvorhaben wie die Sanierung der Gehwege auf der Lindhorst- und Paßstraße oder der radfreundliche Umbau der Kreuzungen der Friedrich-Ebert-Straße.

Da zu der Vielzahl von städtischen Baustellen auch Maßnahmen der Versorgungsträger wie Wasser, Gas und Strom, Fernwärme oder auch Baustellen von privaten Investoren hinzu kommen und diese immer mit Belästigungen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer einher gehen, möchte man bei der Stadtverwaltung die Baustellen besser koordinieren als in der Vergangenheit. Dazu gibt es nun seit geraumer Zeit einen runden Tisch, an dem sich monatlich Vertreter des Fachbereichs Tiefbau und des Straßenverkehrsamtes mit Vertretern der Versorgungsunternehmen treffen und sich über Planung und Durchführung von Baumaßnahmen austauschen. Auf diese Weise können auf dem kurzen Dienstweg Prozesse beschleunigt und optimiert werden.

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