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Bürger und Projektverantwortliche erkunden gemeinsam Freiheit Emscher

Gemeinsam mit 60 interessierten Bürgerinnen und Bürgern haben sich die Spitzen der Städte Essen und Bottrop sowie die Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien GmbH am 6. Mai auf eine Expedition durch die Freiheit Emscher gemacht.

© RDN/KruseMarkus Masuth (RAG Montan Immobilien GmbH) erklärt der Expeditionsgruppe das Potenzial der Fläche Emil-Emscher, die bereits komplett freigezogen ist.

Gemeinsam mit 60 interessierten Bürgerinnen und Bürgern haben sich die Spitzen der Städte Essen und Bottrop sowie die Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien GmbH am 6. Mai auf eine Expedition durch die Freiheit Emscher gemacht.

Rund 60 Bürger und Projektbeteiligte haben am 6. Mai 2018 drei ehemalige Bergbauflächen im Projektgebiet Freiheit Emscher erkundet. An der zweistündigen Wanderung über bzw. an die Areale Emil-Emscher, Hafen Coelln und Sturmshof waren auch Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, Bottrops Technischer Beigeordneter Klaus Müller, RAG-Montan-Immobilien-Chef Markus Masuth beteiligt. Sie stellten die enormen Potenziale der Flächen und des Gesamtprojektes für die Stadtentwicklung vor.

© RDN/KruseRAG-Kohlelager an de A 42 (Hafen Coelln / Neuessen).

Markus Masuth, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien GmbH, sprach zu Beginn der Expedition auf Emil-Emscher im Essener Norden vom „vielleicht letzten industriellen Dschungel“ des Ruhrgebietes. Auf den 40 Hektar Brachfläche direkt an der B224 könnte ab 2021 neue Industrie und Gewerbe entstehen. Auch bei den zwei weiteren Stationen der Expedition, Hafen Coelln und Sturmshof, handele es sich um wertvolle Potenzialflächen in zentraler Lage mitten im Ruhrgebiet, „die aufgrund ihrer Größe und ihrer industriellen Prägung vielfältige Nutzungen zulassen und gute Vermarktungschancen haben“, so Masuth.

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen stellte in seinem Statement ebenfalls die enormen Chancen einer Erschließung dieser Filetstücke in bester Lage vor: „Die ehemaligen Bergbauflächen im Projektgebiet Freiheit Emscher gehören mit ihren insgesamt rund 150 Hektar mitten im Ruhrgebiet zu den größten und interessantesten Flächenreserven unseres Ballungsraumes – Flächen, die wir für neue Unternehmensansiedlungen schon heute dringend benötigen.“ Zugleich wurde deutlich, warum die Flächen heute noch nicht nutzbar sind: Die einzige Zufahrt etwa zu Emil-Emscher führt im Osten über die bereits stark ausgelastete B224. Doch wenn es nach dem Willen der Projektpartner geht, könnten neue Verkehrswege demnächst für eine bessere Erschließung sorgen.

Durch ein kleines Waldstück und eine Brücke über die für den Verkehr allerdings unerreichbare A42 gelangten die Wanderer auf das Gebiet Hafen Coelln / Neuessen – eine 40 Hektar große schwarze Mondlandschaft, die die RAG AG derzeit noch als Kohlelager nutzt. Ab 2026 könnten auch hier neue Arbeitsplätze in attraktiver Lage am Wasser geschaffen werden – für moderne, smarte Industrieanlagen, Gewerbe und Dienstleistungen. Für die erforderlichen Verkehrsströme ist das Gelände aber derzeit noch eine Insel, eingeschlossen von Kanal, A42 und A52 ohne Anbindung zur Autobahn.

Auch den Sturmshof, auf der anderen Kanalseite nutzt die RAG AG derzeit noch als Kohlelager. Hier besteht lediglich nach Norden eine Auffahrt auf die A52, die nach deren Ausbau allerdings nicht mehr vorgesehen ist. Ab 2025 steht die 20 Hektar große Fläche für Neues zur Verfügung – wenn die infrastrukturelle Erschließung gelingt. Dank des außergewöhnlichen Verbundes zweier Städte mit einem Wirtschaftspartner zeigte sich Bottrops Technischer Beigeordneter Klaus Müller aber zuversichtlich: „Bemerkenswert ist vor allem, dass hier ein Raum, der aufgrund der Lage und der verkehrlichen Anbindung bisher als 'Hinterhof' der beiden Städte wahrgenommen wurde, nun zu einer der besten Wirtschaftsadressen der Region entwickelt wird“, so Müller.

Über die Freiheit Emscher

Bis Ende 2018 entwickeln die Projektpartner der Städte Essen und Bottrop sowie der RAG Montan Immobilien GmbH einen strategischen Masterplan für das 1700 Hektar große Gebiet nord- und südlich des Rhein-Herne-Kanals und der Emscher mit fünf ehemaligen Bergbauflächen. Ziel ist, das Areal neu zu erschließen und zu einem urbanen Zentrum zwischen Essen und Bottrop zu entwickeln. Ab 2019 soll es an die Umsetzung gehen.

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