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Startschuss des Projekts der „zirkulären Wertschöpfung am Prosperkolleg“

Hochrangige Vertreter der Politik zeigten sich begeistert vom Projekt

© Stadt BottropOberbürgermeister Bernd Tischler spricht über die Chancen des Projekts

Das Thema Nachhaltigkeit ist aktueller denn je und wird bereits in vielen Bereichen gelebt. Auch das Prosperkolleg, um Projektleitung Svenja Grauel, setzt mit dem Projekt der zirkulären Wertschöpfung ein wegweisendes Zeichen. Der Grundgedanke dahinter ist so logisch wie simpel: bei der Entwicklung und Fertigung neuer Produkte gleich mitdenken, was passiert, wenn diese nicht mehr gebraucht werden. In den nächsten drei Jahren wird das Prosperkolleg gemeinsam mit der Hochschule Ruhr West, WiN Emscher Lippe GmbH, Eiffizienzagentur NRW und der Stadt Bottrop konkrete Umsetzungsprozesse mit Unternehmen anstoßen.

Die Partner des Projekts wie Oberbürgermeister Bernd Tischler, Geschäftsführer Joachim Beyer von WiN Emscher Lippe oder Dr. Peter Jahns, Geschäftsleiter der Effizienzagentur NRW erhoffen sich durch diese Prozessoptimierung weitere innovative Geschäftsideen und Schaffung neuer Jobs bei einer ressourcen- und klimaschonenden Ausrichtung von Unternehmen.

Auch die Präsidentin der Bezirksregierung Dorothee Feller und Christoph Dammermann, der Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW, begrüßten das Vorhaben und freuen sich auf die weitere Entwicklung des Projekts. Aber auch über deutsche Grenzen hinweg stößt die Idee auf großen Anklang: Peter Schuurman, Generalkonsul der Niederlande, war ebenfalls zu Gast und hat die Vorträge für eine zukunftsfähige und nachhaltige Industrie interessiert verfolgt.

Während der Auftaktveranstaltung haben Bernhard Albers von der Gelsenwasser AG und Geschäftsführer Lars Baumgürtel der Voigt & Schweitzer GmbH & Co. KG einen Einblick in bereits bestehende Ansätze zur zirkuläre Wertschöpfung der Region gegeben. Besonders das Projekt Power2Metal wurde dabei den Teilnehmern der Veranstaltung genauer erläutert. So soll auf Grundlage von Wasserstoff eine moderne Energieversorgung der Metallindustrie entstehen und damit den bisherigen Energieträger Erdgas ablösen.

© Stadt BottropDie Projektpartner erklären in der Talkrunde die Ziele der zirkulären Wertschöpfung

In einer offenen Talkrunde standen die Partner des Projekts Rede und Antwort, wie das Prosperkolleg in den nächsten drei Jahren in der Emscher-Lippe-Region die konkrete Umsetzung in Unternehmen angehen wird. Vor allem der Synergie-Effekt zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und städtischer Hand wurde dabei besonders hervorgehoben. An Thementischen im sogenannten „World Café“ luden anschließend Unternehmen wie WILO SE und Plastic2Beans alle Teilnehmern dazu ein, sich in einer Kaffeehausatmosphäre über Themen wie Analyse, Repartur und Rcycling oder die positiven Effekte verschiedener ressourcenschonender Geschäftsmodelle auszutauschen.

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