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Oberbürgermeister Tischler gratuliert Hamsat Isaev zur Goldmedaille

Am Sonntag gewann Hamsat Isaev vom Judo-Club 66 Bottrop bei den Titelkämpfen in Stuttgart die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm.

© Henning WiegertOberbürgermeister Bernd Tischler gratulierte dem Bottroper Hamsat Isaev zur Goldmedaille.

Die Stadt Bottrop freut sich über einen neuen Deutschen Meister in ihren Reihen. Am Sonntag gewann Hamsat Isaev vom Judo-Club 66 Bottrop bei den Titelkämpfen in Stuttgart die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm. Am Mittwoch würdigte Oberbürgermeister Bernd Tischler die Ausnahmeleistung des 24-Jährigen, der durch das städtische Förderprojekt „Leistungssport in Bottrop“ finanziell unterstützt wird, im Rahmen eines Empfanges im Rathaus.

„Ich darf dir im Namen von 120.000 Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt ganz herzlich gratulieren. Das zeigt, dass sich Training immer auszahlt und für Bottrop und seine Sportlandschaft ist dieser Erfolg ebenfalls ein tolles Zeichen“, würdigte Bernd Tischler den Meistertitel des Judokas und hob gleichzeitig die Errungenschaften des städtischen Förderprojektes „Leistungssport in Bottrop“ hervor: „Wir freuen uns, dass wir mit diesem einzigartigen Projekt einen kleinen Teil zu diesem Erfolg beitragen konnten. Das zeigt, dass wir mit diesem Konzept den richtigen Weg eingeschlagen haben und sich das Engagement auszahlt.“ Der Dank des Oberbürgermeisters richtete sich dabei an die beteiligten Sponsoren der Sparkasse Bottrop, der Ele, der Firma Ostermann und der Gesellschaft für Bauen und Wohnen sowie an die Vertreter des Fachgremiums aus dem organisierten Sport und den Förderrat.

Das Finale war schon ein Meilenstein. Der Titelgewinn ist einfach nur großartig.

Bei den Deutschen Meisterschaften hatte Hamsat Isaev, der als Siebenjähriger mit seiner Familie aus Tschetschenien nach Deutschland kam, im Finale den vierfachen Deutschen Meister und Olympiateilnehmer Igor Wandtke besiegen können. Den anwesenden Vertretern aus der Wirtschaft, Politik und des Fachgremium schilderte Isaev den Weg zu seinem bisher größten Erfolg seiner noch jungen Sportlerkarriere. Zielgerichtet hatte sich Isaev, der mittlerweile am Olympiastützpunkt in Köln trainiert und dort nach Abschluss seines Studiums der Elektrotechnik auch arbeitet, seit Jahresbeginn auf den ersten Höhepunkt des Jahres vorbereitet und im Wettkampf gelang es ihm dann, sein volles Potenzial abzurufen. „Ich habe mich oft von der Panik überwältigen lassen und in den entscheidenden Momenten Fehler gemacht. Diesmal war ich geduldig und habe in den richtigen Momenten die richtigen Entscheidungen getroffen. Das Finale war schon ein Meilenstein. Der Titelgewinn ist einfach nur großartig.“

Isaev träumt von den Olympischen Spielen

Für seine Sportlerkarriere bedeutet der Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften ebenfalls einen Schub. Der Bundestrainer am Olympiastützpunkt in Köln nomnierte Isaev für ein internationales Trainingslager in Paris sowie ein hochkarätiges Turnier in Rom, ehe vom 24. bis 26. Februar der Grand Slam in Düsseldorf im Wettkampfkalender steht. Dann darf sich das Bottroper Eigengewächs bei einem der bedeutensten Turniere der Judoszene in der Landeshauptstadt präsentieren und sich für weitere Einsätze empfehlen. „Diese internationalen Einsätze brauche ich, um mich weiter entwickeln zu können“, weiß Isaev, dessen großer Traum die Teilnahme an den Olympischen Spielen bleibt. (Henning Wiegert)

Leistungssport in Bottrop

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