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Doppeldiagnose

Der Begriff Doppeldiagnose bezeichnet das gemeinsame Auftreten einer Abhängigkeit von einer oder mehrerer Substanzen und mindestens einer anderen psychischen Störung.

Können Sie eine der folgenden Fragen mit „Ja" beantworten, so suchen Sie bitte ihren Hausarzt oder niedergelassenen Psychiater auf oder kommen Sie in die Sprechstunde des Gesundheitsamtes, um feststellen zu können, ob Sie an einer Doppeldiagnose leiden.

Versuchen Sie folgende Fragen zu beantworten:

  1. Haben Sie schon mal Geräusche oder Stimmen gehört oder Dinge gesehen, die andere nicht hören oder sehen konnten?
  2. Waren Sie schon mal so traurig oder unglücklich, dass Sie dachten, es wäre besser tot zu sein oder sich selbst zu töten?
  3. Haben Sie schon mal erlebt, dass Ihre Gedanken von Kräften beeinflusst werden, die Sie nicht kontrollieren können?
  4. Haben Sie schon mal das Gefühl gehabt, dass es Leute gibt, die Ihnen schaden oder Sie verletzen wollen?
  5. Sind Sie manchmal übermäßig besorgt oder haben Sie Ängste oder Panik, so dass Sie auf Dinge, die Sie tun möchten oder sollten verzichten müssen?
  6. Würden Sie von sich sagen, dass Sie eher ein impulsiver Mensch sind, der rasch wechselnde und intensive Gefühle erlebt? (ideale Liebe, heftige Wut, große Leere)

Sollten Sie wegen psychischer Probleme bereits in Therapie sein und für sich eine mögliche Abhängigkeit von Alkohol oder einer anderen Substanz vermuten, so können Ihnen folgende Fragen möglicherweise weiterhelfen, wenn diese bejaht werden können:

  1. Hatten Sie auch schon das Gefühl, dass Sie Ihren Alkohol-/Drogenkonsum reduzieren sollten?
  2. Hat es Sie auch schon aufgeregt, wenn andere Leute Ihr Trinkverhalten/Ihren Drogenkonsum kritisierten?
  3. Hatten Sie wegen Ihres Alkohol-/Drogenkonsums auch schon Gewissensbisse?
  4. Haben Sie morgens, zum Erwachen, auch schon als erstes Alkohol getrunken/Drogen konsumiert, um Ihre Nerven zu beruhigen oder den Kater los zu werden?
  5. Nehmen Sie Ihre Medikamente manchmal auch anders, als sie Ihnen verschrieben wurden? Wenn ja, welche?
  6. Nehmen Sie auch andere Medikamente als die verschriebenen? Wenn ja, welche?

Sollte eine der Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, versuchen Sie die Ansprchpartner der Suchtberatung im Gesundheitsamt zu nutzen, um frühzeitig mit Unterstützung eine mögliche folgende Problematik zu beseitigen.

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