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© Stadt Bottrop

Das junge Museum feiert Abschied

Nach 22 Jahren feiert das junge Museum seinen Abschied. Das Gebäude auf dem Kulturhof wird abgebaut und nach Oberhausen gebracht. Mit der Erweiterung des Kulturzentrums soll es im Jahr 2020 seinen neuen Standort beziehen.

© Stadt BottropMit dem Ausbau des Kulturamtes (Modell) findet das junge Museum einen neuen Standort. Zum Abschied lassen Museumsleiterin Katrin Reck und Kulturamtsleiter Andreas Kind Revue passieren

Museumsleiterin Katrin Reck und Kulturamtsleiter Andreas Kind lassen zum Abschieds vom jungen Museum Revue passieren. Die Ausstellungsräume auf dem Kulturhof entstanden im Jahr 1996. „Ein eigenständiges Museum war zunächst nicht geplant“, sagt  Andreas Kind. Bevor die Idee zustande kam ein geschlossenes Gebäude zu errichten, sollten lediglich freie Wandflächen für Ausstellungen zur Verfügung stehen. „Die Ursprungsidee erklärt auch, warum das Museum keinen richtigen Eingangsbereich hat“, ergänzt Kind. 

Den Anfang machen Mitmachausstellungen für Kinder

Bevor das junge Museum ein Ausstellungsort für Akademieabsolventen und heranwachsende Künstler wurde, beherbergte das Haus bis 2010 das Kinder- und Jugendmuseum der Stadt Bottrop. In diesem konnten Kindergärten und Schulklassen verschiedene interaktive Mitmachausstellungen entdecken. Die erste Ausstellung, die das Museum selbst konzipierte war „plätscher, glucker, schwapp und strull“ - eine Ausstellung rund um das Wasser, aus dem Jahr 1997. Besonders beliebt war die Weihnachtsausstellung „Die Reise nach Bethlehem“, erinnert sich Katrin Reck. Dass sie auf diese noch heute angesprochen wird, hätte sie zu Beginn nicht erwartet.

Kind und Reck sind sich einig, dass der Erfolg des jungen Museums durch die Eigenständigkeit zustande kam. Es gab keine thematischen Beschränkungen und begleitende Workshops zu den Mitmachausstellungen. „Das war ein bisschen wie die Sendung mit der Maus, nur eben hier erklärt.“, sagt Andreas Kind.

Mit neuem Konzept folgen Werke von Nachwuchskünstlern

Mit der Ausweitung der Ganztagsschulen änderte sich 2011 auch das Konzept des jungen Museums, da sich rückgängige Anfragen durch Schulklassen verzeichnen ließen. Seitdem bietet es ein Forum für junge Künstler, die zum Beginn der Karriere noch nicht die Möglichkeit haben eigene Ausstellungsräume zu finden. Katrin Reck und Andreas Kind freuen sich besonders über Künstler, die schon als Kind Besucher waren und später ihre eigene Kunst ausstellen. So auch im Falle des jungen Bottroper Künstlers Max Spielvogel, der im jungen Museum seine erste Einzelausstellung präsentierte.

Die Abschiedsparty des jungen Museums am 23. März markiert das Ende eines Kapitels der Bottroper Kulturszene. Nach 22 Jahren zieht das Museumsgebäude vom Kulturhof an der Böckenhoffstraße nach Oberhausen. Mit einer Vorführung des Poetry-Slammers Yannick Steinkellner und musikalischen Darbietungen verschiedener Genres soll noch einmal richtig gefeiert werden. Das Programm beginnt ab 15 Uhr. Das Highlight wird eine Torte in Form des Museums sein.

Nach dem abgeschlossenen Ausbau des Kulturamtes bezieht das junge Museum im Jahr 2020 seinen neuen Standort.

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