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© Photo by Alessandro Bellone on Unsplash

InnovationCity-Managementgesellschaft baut in Berlin Servicestelle auf

Eine energetische Quartiersberatung eröffnet in der Bundeshauptstadt im Zuge eines Drei-Jahres-Projekts.

Die Expertise der Innovation City Management GmbH (ICM) fließt jetzt in ein auf drei Jahre angelegtes Projekt in der Bundeshauptstadt ein. Zum 1. Mai 2019 sind die Berliner Energieagentur, die ebenfalls in Berlin ansässige „Planergemeinschaft für Stadt und Raum“ und die ICM mit dem Aufbau einer Service- und Beratungsstelle für energetische Quartiersentwicklung gestartet. Der Auftrag für Konzeption und Betrieb einer solchen Beratungsstelle in Berlin kommt von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. An deren europaweiter Ausschreibung hatten die drei Partner teilgenommen und im März den Zuschlag erhalten.

„Ich freue mich sehr über diesen Auftrag. Der InnovationCity-Ansatz aus dem Ruhrgebiet kommt nun auch in Berlin zum Zuge“, sagt der Geschäftsführer der ICM, Burkhard Drescher. „Wir bringen unser Knowhow aus der Entwicklung von energetischen Quartierskonzepten mit und, noch viel wichtiger, unser Wissen, wie man im Anschluss daran die praktische Umsetzung der Konzepte anstößt und begleitet.“

In Berlin wurden in den vergangenen acht Jahren mehr als zehn von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geförderte Quartierskonzepte erstellt. In ihnen wurden viele Wege zur Steigerung der Energieeffizienz, der Integration erneuerbarer Energien und der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen aufgezeigt. Jedoch stehen die tatsächlich dadurch erreichten Effekte für den Klimaschutz deutlich hinter den Erwartungen zurück. Hier will die neue Servicestelle für energetische Quartiersberatung eine Wende schaffen: Zukünftige Konzepte für Berliner Stadtquartiere sollen die spätere Umsetzung von Maßnahmen und auch die Übertragbarkeit des ganzen Konzeptes auf andere Quartiere fest im Blick haben. Ein wichtiger Faktor erfolgreicher Konzepte wird auch sein, ein Gleichgewicht aus schnell erreichbaren Zielen (den sogenannten Quick-Wins) und nur längerfristig umsetzbaren Zielen zu schaffen.

Für die Konzeption und den erfolgreichen Betrieb der Servicestelle haben sich Energieagentur, Planergemeinschaft und ICM sehr konkrete Ziele gesetzt. Dazu zählt zum Beispiel der Aufbau eines städtischen Netzwerks von Akteuren, das den Prozess der Umsetzung von Energie- und Klimaschutzmaßnahmen strukturiert begleitet. Die Strukturen sollen dabei klar, schlank und nachhaltig sein. „Wichtig ist uns auch, Verbindlichkeit zu schaffen“, erklärt Tobias Clermont, bei der ICM für den Bereich Quartierskonzepte zuständig. „Dies wollen wir durch die Mitnahme von Verantwortlichen auf der Leitungsebene erreichen und durch die Definition gemeinsamer Umsetzungsziele, die konsequent verfolgt werden. Neue Quartierskonzepte in Berlin sollen sich nachweislich positiv auf das Berliner Klima auswirken.“

Die drei Partner für Berlin sind überzeugt, dass klimafreundliche Quartiere dann entstehen, wenn die Menschen in den Quartieren diese gemeinsam voranbringen. Insofern lautet ihre Devise: Gemeinsam Berlin zur klimafreundlichen Hauptstadt machen.

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