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Endspurt der Sanierungsförderung hat begonnen

Noch können Eigentümer Förderanträge für Maßnahmen zur energetischen Sanierung oder zur Gestaltung beantragen. Doch die Uhr tickt. Die Förderperiode neigt sich ihrem Ende zu und die Fristen für die Anträge stehen fest.

© Stadt BottropTechnischer Beigeordneter Klaus Müller und Karl-Heinz Maaß (Koordinierungsstelle Integrierte Stadtentwicklung / InnovationCity)

Im InnovationCity-Fördergebiet profitieren Hauseigentümer derzeit von zwei Programmen, um sich die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen der eigenen Immobilie fördern zu lassen: dem Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm und dem Haus- und Hofflächenprogramm.

Beide Förderprogramme waren bisher sehr erfolgreich und haben ein Investitionsvolumen  von 18 Millionen Euro in der Stadt ausgelöst. "Seit Start des Programms wurden 941 Förderanträge von privaten Immobilienbesitzern gestellt und Fördergelder bewilligt", sagt der Technische Beigeordnete der Stadt Bottrop, Klaus Müller. "Jetzt geht das Projekt in die Schlussphase, aber noch können Anträge gestellt werden."

Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm

Beim Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm, bei dem städtebauliche Zuschüsse des Landes nach der Förderrichtlinie 11.1 beantragt werden, liegt die Förderquote bei bis zu 25 Prozent der Erstellungskosten. Hier läuft die Frist bis zum 30. Juni 2020. Dieses Datum ist der Stichtag für die letzte Möglichkeit, einen Förderantrag zu stellen. Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören Dämmung von Fassaden, Dächern und Kellerdecken, die Erneuerung von Fenstern oder Außentüren, Sanierung der Heizungsanlagen und auch der barrierefreier Umbau.

Haus- und Hofflächenprogramm

Der Stichtag beim Haus- und Hofflächenprogramm ist etwas längerfristiger angelegt. Hier müssen die Anträge bis Herbst 2022 vorliegen. Das Haus- und Hofflächenprogramm wird aus städtebaulichen Zuschüssen des Landes nach der Förderrichtlinie 11.2 finanziert und hat eine Förderquote von bis zu 50 Prozent der Erstellungskosten. Gefördert werden die Gestaltung der Außenhülle eines Wohnhauses oder auch eines Gewerbegebäudes, Maßnahmen zur Klimaanpassung sowie die Gestaltung der Hof- und Gartenflächen.

Genug Fördermittel vorhanden

"Fördermittel stehen noch ausreichend zur Verfügung", betont Karl-Heinz Maaß, der bei der Koordinierungsstelle Integrierte Stadtentwicklung / InnovationCity diese städtische Dienstleistungen federführend betreut. "Da aber solche Projekte geplant und eine Finanzierung abgesichert sein wollen, sollten Interessenten sich in nächster Zeit überlegen, ob für sie eine solche Investition in die eigenen Immobilie in Frage kommt." Maaß wirbt an dieser Stelle auch noch einmal dafür, die kostenlosen Beratungsangebote der Stadt Bottrop zu nutzen.

Es solle ausreichend Zeit zur Einholung von Angeboten eingeplant werden, da die Handwerksbetriebe auch wegen der gut laufenden Förderungen ausgelastet sind. Die Angebote sind wichtig für alle, die einen Förderantrag stellen wollen. Beauftragt werden dürfen die Handwerker erst, wenn die Förderzusage erteilt wurde. Wurde die Zusage für Fördergelder erteilt, besteht ausreichend Zeit, die Arbeiten auch durchführen und beenden zu lassen.

Ein Muss gibt es übrigens nicht. Wer eine Zusage für Fördermittel bekommen hat, ist nicht gezwungen diese auch umzusetzen. Sollten sich die Lebensumstände oder die finanzielle Situation geändert haben, so dass doch nicht saniert werden kann, besteht daher kein Grund zur Sorge. Es fließt dann aber eben kein Geld aus dem Fördertopf.

Links

Infos zu den beiden Programmen

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